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Fluss

Ein Fluss ist ein natürliches, linienhaft fließendes Gewässer auf Landoberflächen. Landläufig können aber auch nur Fließgewässer mittlerer Größe als Fluss bezeichnet sein; davon unterschieden werden dann die größeren Ströme und die kleineren Bäche. Diese beiden Begriffe werden in den Geowissenschaften aber vermieden, weil ihre Abgrenzungen regional und historisch variieren und darum nicht allgemeingültig sind.
Landgewässer bilden Systeme zahlloser Abflusslinien, die sich nach und nach vereinigen. Innerhalb eines solchen Systems stellt ein Fluss üblicherweise den Hauptstrang dar, dem meist auch die Namengebung folgt. Dieser Fließweg führt, flussaufwärts betrachtet, an jedem Mündungspunkt jeweils die größere Wassermenge. Sein oberster Wasseraustritt gilt üblicherweise als die Quelle des Flusses. Flüsse münden zumeist ins Meer, oder aber sie verdunsten in trockenen, letztlich abflusslosen Gebieten, nicht selten auch in Endseen. Die einmündenden kleineren Flüsse bezeichnet man als Nebenflüsse. Der längste Fließweg im Flusssystem deckt sich nicht immer mit dem Hauptstrang und verläuft dann über längere an Wasserführung dennoch ärmere Nebenflüsse. Auch die Namengebung kann vom Hauptstrang abweichen.
Die Eigenschaften eines Flusses hängen von mehreren Faktoren ab. Neben den Oberflächenformen in seinem Einzugsgebiet sind dies Gesteinsmerkmale wie Festigkeit und Durchlässigkeit oder klimatische Faktoren wie etwa die Höhe der Niederschläge oder die Frostdauer. Besonders größere Flüsse können für ihre Region eine prägende Bedeutung haben; nicht nur für den Naturhaushalt, sondern auch für die Kulturgeschichte, die Verkehrserschließung oder die Wasserversorgung.

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1. Einordnung und Abgrenzung
Die Flüsse der Erde stellen in ihrer Gesamtheit den Teil des Wasserkreislaufs dar, in dem der nicht verdunstete Anteil der Niederschläge über Landoberflächen schließlich gesammelt den Ozeanen zuströmt.
Flüsse sind nicht klar abgrenzbar. Die Anzahl der Quellgerinne ist kaum überschaubar; sie vereinigen sich zu immer größeren Bächen und Flüssen. Neben dem Hauptstrang eines Flusssystems lassen sich weitere besondere Fließwege ausmachen, die an den Mündungspunkten definiert sein können durch Merkmale wie die größte Länge, das jeweils größere Einzugsgebiet oder die größere Konstanz der Fließrichtung. Nach dem Hauptfluss ist zumeist auch das Flusssystem und das Einzugsgebiet benannt. Abhängig von der Fließrichtung spricht man von linken oder rechten Nebenflüssen, diese werden geordnet nach Anzahl der Vereinigungen bis zum Erreichen des Hauptflusses oder, umgekehrt, ausgehend von den Quellen.
Nicht zu den Flüssen gerechnet werden kurzzeitige Schichtfluten auf Spülflächen der wechselfeuchten Tropen oder bei Gletscherläufen. Ebenfalls nicht zu den Flüssen gerechnet werden Mündungstrichter Ästuare wie der Río de la Plata oder die Gironde. Sie gelten nicht als Fließgewässer, sondern gehören zu den Küstengewässern. Auch langgestreckte Meeresbuchten, die Flüsse unterhalb der Mündung fortsetzen, werden nicht zum jeweiligen Fluss gerechnet. Uneinheitlich ist die Handhabung am Beginn mancher Ästuare wie an der Unterweser oder der Niederelbe. Auch unterirdisch fließendes Wasser wird nicht als Fluss bezeichnet, sondern gehört zum Grundwasser. Flüsse können zwar kanalisiert sein, bei künstlichen Wasserwegen aber, die nicht in eine natürliche Abflusslinie eingebunden sind, handelt es sich um Kanäle.

2. Quantitative Merkmale von Flüssen
Flüsse können nach verschiedenen Merkmalen typisiert werden. Beispiele sind die Wasserführung in verschiedenen Kennzahlen, die Länge und das Einzugsgebiet, oder fortlaufend Breite, Tiefe und Fließgeschwindigkeit. Alle diese Merkmale sind veränderlich und nicht immer einfach zu ermitteln. Die Werte in der Fachliteratur können daher stark voneinander abweichen.
Die Höhen des Wasserstandes werden durch Pegel aufgezeichnet. An vielen Pegeln wurden in ausreichendem Maße Abflussmessungen durchgeführt, um aus den Pegelständen die jeweilige Durchflussmenge abzuleiten und so Vorhersagen zu ermöglichen. Das ist etwa für den Hochwasserschutz wichtig. Auch der chemische und biologische Gewässerzustand wird dort und an weiteren Stellen erfasst Gewässermonitoring.

2.1. Quantitative Merkmale von Flüssen Wasserführung
Flüsse haben mehrere Merkmale, nach denen ihre Größe verglichen werden kann. Das augenfälligste Merkmal ist die Breite, die jedoch je nach Fließgeschwindigkeit und Tiefe räumlich und zeitlich stark variieren kann. Sie wird wesentlich bestimmt durch die regelhaftere Wasserführung, die meistens in Kubikmeter pro Sekunde m³/s angegeben wird, der mittlere Abfluss MQ gelegentlich auch in Kubikkilometern pro Jahr km³/a. Die Wasserführung kann langfristig veränderlich sein und unterliegt typischen jährlichen Schwankungen, weshalb erst Mittelwerte langjähriger Messreihen aussagekräftig sind. Die Abflussmessung bereitet besonders bei großen Flüssen technische Probleme und wird heute auch durch rechnerische Modellierungen gesamter Flusssysteme abgesichert. So wurde der Abfluss des Amazonas noch um die Mitte des 20. Jahrhunderts auf 100.000 m³/s geschätzt und musste inzwischen auf 209.000 m³/s korrigiert werden Rhein bei Emmerich, Donau bei Budapest: je gut 2.300 m³/s.
Ergänzend zur mittleren Wasserführung wird oft auch die mittlere Niedrigwasserführung MNQ verglichen, die für den Normalzustand eines Flusses typischer sein kann. Immerhin ist bei Passau der Inn nach der mittleren Wasserführung der größere Fluss, nach dem mittleren Niedrigwasser aber die Donau mit ihrem ausgeglicheneren Abflussregime. Auch der Blaue Nil bei Khartum ist im Mittel größer als der Weiße Nil, bei mittlerem Niedrigwasser ist jedoch der Weiße Nil größer. Der Nil ist auch ein Beispiel dafür, dass der den Fluss charakterisierende Abflusswert nicht in jedem Fall der Mündungswert ist, denn sein natürlicher Abfluss ist unterhalb der Atbara-Mündung mit rund 2.700 m³/s noch gut doppelt so groß wie an der Mündung. Erst recht gilt dies für versiegende Flüsse, die durch den Punkt des Maximalabflusses individueller gekennzeichnet werden als durch ihren Endwert Null. Weitere wirtschaftlich interessante Abflusswerte sind das mittlere Hochwasser MHQ, Hochwasserwerte bestimmter Jährlichkeiten etwa 10- oder 100-jährlich und die bisherigen Extremwerte HHQ und NNQ.

2.2. Quantitative Merkmale von Flüssen Länge
Die Längenangaben zum gleichen Fluss können aus mehreren Gründen sehr unterschiedlich sein:
Bei Verzweigungen ist nicht immer zu entscheiden, welcher der den Fluss repräsentierende Hauptarm ist.
Oft werden die kleinen Mäander an Oberläufen nicht gemessen, wohl aber die größeren an Unterläufen.
Die Längen von Flüssen selbst können variabel sein, besonders in den Laufabschnitten, in denen sie freie, sich verändernde Mäander bilden.
Gelegentlich wird nur der eher gestreckte Weg gemessen, dem ein maximales Hochwasser folgen würde.
Daneben gibt es bei Längenangaben definitorische Probleme. Besonders bei allmählich sich aufweitenden Trichtermündungen können die Auffassungen zum Mündungspunkt sehr voneinander abweichen. Gesamtlängen von Flüssen werden teilweise entlang des namentlichen Hauptflusses gemessen und gegebenenfalls zusätzlich entlang des größeren oder aber des längeren von zwei Quellflüssen. Längenangaben zu einzelnen Laufabschnitten unterschiedlichen Namens sind seltener und sagen auch wenig über die Größe des Flusses aus. Selten erfolgt die Längenmessung entlang des flussaufwärts jeweils größten Flusses hydrologischer Hauptfließweg, am häufigsten wohl entlang des längsten Fließweges. Die wohl bekanntesten Beispiele sind: Red Rock River – Beaverhead – Jefferson – Missouri – Mississippi 6.051 km und Lloquera – Callamayo – Hornillos – Apurímac – Ene – Tambo – Ucayali – Amazonas 6.448 km.
Besonders zu den Längenangaben sind Ranking-Listen verbreitet, die zu zweifelhaften Längenangaben motivieren können. So waren eine Zeitlang weit überhöhte Werte zum Missouri-Mississippi verbreitet, und noch 2008 wurden technisch korrekte Werte zum Amazonas veröffentlicht, die auf längstmöglichem Weg auch noch das benachbarte Mündungsgebiet des Tocantins einbeziehen.
Wie bei den Quellästen lässt sich auch bei den Verzweigungen, die viele Flüsse am Ende ihres Laufes bilden, der wasserreichste und der längste Arm bestimmen, der dann meist auch in die Längenangabe des gesamten Flusses eingeht.

2.3. Quantitative Merkmale von Flüssen Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet eines Flusses ist gekennzeichnet durch eine Landoberfläche, die im Allgemeinen gleichsinnig zum Endpunkt des Flusses meistens die Mündung hin geneigt ist, weshalb das abfließende Wasser das Gebiet dort zu einem Vorfluter oder zum Meer hin verlässt. Es ist zu benachbarten Einzugsgebieten hin durch Wasserscheiden begrenzt. Nur bei ähnlichen klimatischen Bedingungen stehen die Größen von Einzugsgebieten und den sie entwässernden Flüssen in vergleichbarem Verhältnis. Die Wassermenge, die als Fluss einem Einzugsgebiet entströmt, ist im Wesentlichen Ausdruck der klimatischen Situation. In humiden Klimaten wie den Tropen oder der gemäßigten Zone sind bei gleichem Einzugsgebiet die Flüsse deutlich größer als unter ariden Klimabedingungen etwa der Subtropen. Das Verhältnis von Einzugsgebietsfläche und Abfluss wird in der mittleren Abflussspende Mq ausgedrückt.
Das Einzugsgebiet A E ist bei unebenem Relief über undurchlässigem Gestein und humidem Klima eindeutig zu ermitteln. Dagegen können sich bei ebenem Relief Wasserscheiden abhängig von Wasseranfall oder Abflusshindernissen verschieben küstennahe Marschen, Nebenflüsse im Amazonas- oder Orinoco-Gebiet. Bei durchlässigen Gesteinen Sande, Karst-Gebiete hat das oberirdische Einzugsgebiet A EO seinen Einfluss weitgehend an das unterirdische Einzugsgebiet A EU verloren. In ariden Gebieten erreichen viele Flüsse nicht das Meer, weil sie vorher verdunsten. Solche sogenannten abflusslosen Gebiete können kompliziert verzahnt sein mit den Einzugsgebieten großer Flüsse wie dem Nil oder dem Niger, deren Fläche darum nur annähernd bestimmt werden kann. Besonders großflächige Einzugsgebiete können mehrere Klimazonen umfassen, deren Effekte sich dann im Abflussregime eines Flusses überlagern.

3. Abflussregime
Die Wasserführung ist abhängig von den nicht verdunstenden Niederschlägen und Schmelzwässern, die entweder direkt abfließen oder aber erst versickern und später als Grundwasser in Quellen austreten. Entsprechend den klimatischen Verhältnissen ist die Wasserführung eines Flusses typischen Schwankungen unterworfen, die vom mittleren jahreszeitlichen Verlauf der Abflusswerte widergespiegelt werden. Einfache Abhängigkeiten bestehen bei Regenregimes, die mit geringer Verzögerung den Jahresgang der zum Abfluss gelangenden Niederschlagsmengen annähernd abbilden. Fällt der Niederschlag als Schnee, ist der Abfluss bis zur Schneeschmelze verzögert und kann so nahezu gegenläufige Abflussganglinien hervorrufen nivales Regime. Verzögernde Effekte über mehrere Jahrzehnte können Gletscher hervorrufen glaziäres Regime. Je größer das Einzugsgebiet ist, desto eher kommt es zu Überlagerungen dieser einfachen Regimes und Effekte, die sehr komplexe Abflussregimes hervorrufen können.

3.1. Abflussregime Unterscheidung nach Wasserführung
Zu Zeiten geringen Abflusses kann es zum Versiegen eines Flusses kommen mit einschneidenden Folgen auf das ökosystemare Wirkungsgefüge. Man unterscheidet daher:
perennierende oder Dauer-Flüsse: ständige Wasserführung
Führen diese nur gelegentlich Wasser, spricht man von episodischen Flüssen.
intermittierende, periodische oder saisonale Flüsse: jahreszeitlich begrenzte Wasserführung während der Regenzeit oder Schneeschmelze.

3.2. Abflussregime Unterscheidung nach Fließweg
Man unterscheidet in der Hydrogeographie folgende vom Fließweg her charakterisierte Typen:
Arheischer Fluss: Diese Wasserläufe entspringen und enden in ariden Gebieten, sind von ihrer Wasserführung her episodisch z. B. Wadis in Nordafrika, Humboldt River im Großen Becken der USA.
Exorheischer Fluss: Der Fluss mündet ins Meer.
Endorheischer Fluss: Die Flüsse entspringen im humiden Randbereich einer Trockenregion, verlieren das Wasser beim Durchfließen der ariden Region Verdunstung größer Niederschlag oder münden in einen Endsee, aus dem das Wasser gänzlich verdunstet. Die im Wasser enthaltenen Salze reichern sich an und bilden landwirtschaftlich schwer oder nicht nutzbare Salzkrusten z. B. viele Flüsse am Rand der Wüste Gobi.
Diarheischer Fluss: Diese Flüsse haben ihr Quell- und Mündungsgebiet in humiden Regionen Niederschlag größer Verdunstung, durchfließen aber unter erheblichem Wasserverlust aride, wüstenhafte Gebiete z. B. Nil, Niger. Sie werden auch als Fremdlingsflüsse oder allochthone Flüsse bezeichnet, da ihre Wasserführung in den ariden Regionen nicht den dortigen klimatischen Bedingungen entspricht.

4.1. Strukturelle und genetische Merkmale von Flüssen Flussnetze
Je nach Entstehung der Landoberfläche, der Entwicklungsdauer des Flussnetzes und der dabei freigelegten Gesteinsstrukturen entstehen gelegentlich typische Muster von Entwässerungsrichtungen und Flussverläufen.
Auf einen noch geringen Entwicklungsgrad der Flussnetze deuten Strukturmuster hin, die parallel sein können auf jungen, weitflächig geneigten Landoberflächen, radial auf jungen, dom- oder kegelförmigen Großformen oder chaotisch in jungen Aufschüttungslandschaften. Auf freigelegte Strukturen des Untergrundes wie Schichtstufen oder -kämme, Faltungen oder Verwerfungs- und Kluftmuster reagieren Flussnetze mit ringförmigen, nahezu rechtwinkligen oder spalierförmigen Strukturen. Besonders über gleichmäßig ausräumbaren Gesteinen kann sich das Flussnetz mit der Zeit optimieren und eine baumförmige, dendritische Struktur bekommen. Hierbei sind die Fließstrecken nahezu minimiert, was allerdings die Hochwassergefahr erhöht. Etappen auf dem Weg zu einem derart geformten Flussnetz sind Flussanzapfungen. An sehr flachen Wasserscheiden können ihnen Gabelungen vorausgehen, sogenannte Bifurkationen. Ein aus zahlreichen, sehr unterschiedlich alten Flussumlenkungen hervorgegangenes und darum irregulär erscheinendes Entwässerungsnetz charakterisiert beispielhaft das Flusssystem des Rheins.

4.2. Strukturelle und genetische Merkmale von Flüssen Flussverläufe
Das durch die Erdschwere abfließende Wasser nimmt mit zunehmend gebündeltem Lauf Bewegungsenergie auf und bringt so im zunächst erodierenden, dann auch um- und ablagernden Einwirken auf den Gesteinsuntergrund Strömungs- und Geländeformen hervor, die für den jeweiligen Flussabschnitt Oberlauf, Mittellauf und Unterlauf typisch sind. Das zunächst hohe Gefälle nimmt regelhaft im Verlauf deutlich ab, wobei sich das Längsprofil theoretischen Gleichgewichtslinien zwischen Transport- und Erosionskraft annähert. Die tektonischen und klimatischen Veränderungen führen jedoch zumeist zu wechselnden Phasen von Aufschüttung und Abtragung, die an terrassenförmigen Resten einstiger Talfüllungen und Erosionskanten ablesbar sind. Die wechselnden Verhältnisse von Transport- und Erosionsleistung lassen typische Formen von Flussbetten entstehen. Verschiedene entsprechend geartete Abschnitte können ineinander übergehen siehe auch: Talform.
Gerader Fluss: Er hat ein Flussbett und einen Flusslauf. Ein gerader Fluss entsteht vor allem bei großer Tiefenerosion. Seitenerosion spielt nur eine untergeordnete Rolle. Material wird nicht oder nur ganz vereinzelt abgelagert. Diesen Flusstyp findet man vor allem in Gebirgen, Berg- und Hügelländern, bei denen die Flüsse ein recht großes Gefälle haben.
Verflochtener Fluss: Er hat ein Flussbett, aber mehrere Flussläufe. Ein verflochtener Fluss ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Flussläufe und -rinnen häufig und unsystematisch verlagern. Er führt viel, größtenteils aus Sanden und Kiesen bestehende Sedimentfracht mit sich, die vor allem bei Niedrigwasser abgesetzt wird. Die Wasserführung ist jahreszeitlich konzentriert, beispielsweise auf die Schneeschmelze, was zu starken Hochwässern führt. Die Flussbettsedimente sind horizontal geschichtet und weisen keine Sortierung nach Korngrößen auf. Dieser Flusstyp ist in Hochgebirgen sowie in ariden und arktischen Gebieten verbreitet. Das Gefälle kann sehr unterschiedlich sein, ist aber oft hoch.
Mäandrierender Fluss: Er hat ebenfalls ein Flussbett und einen Flusslauf, mäandriert jedoch. Von mäandrierenden Flüssen spricht man ab einem sogenannten Sinuositätsindex von 1.3, wobei gerade Abschnitte eingeschaltet sein können. Die Seitenerosion überwiegt die Tiefenerosion deutlich. Die Mäanderbögen verlagern sich langsam und stetig flussab und in Richtung der außen liegenden Prallufer. Gelegentlich kommt es zu abkürzenden Mäanderhalsdurchbrüchen. Am innen liegenden Gleitufer lagern sich Sedimente in grobbogiger Schrägschichtung ab, bei der die Korngröße nach oben hin abnimmt. Im Flussbett finden sich nur wenige Kies- und Sandbänke. Der Fluss wird von natürlichen Wällen gesäumt und überflutet bei Hochwasser die Auen. Das Gefälle ist mittel bis gering.
Anastomosierender Fluss: Er hat mehrere, untereinander verbundene Anastomose Flussbetten mit einem gemeinsamen Überschwemmungsgebiet. Der anastomosierende Fluss führt vor allem Sande und Schluffe mit sich. Durch das geringe Gefälle erodiert er nicht, sondern baut in die Höhe. Die Sedimente sind horizontal geschichtet. Des Weiteren wird ein anastomosierender Fluss von ausgedehnten Auen begleitet und hat ausgeprägte Uferdämme. Letztere bewirken, dass Nebenflüsse längere Strecken parallel fließen, bevor sie schließlich entweder in den Fluss oder parallel zu diesem ins Meer münden. Dieser Typ tritt in Ebenen und in Mündungsgebieten in Erscheinung und hat ein sehr geringes Gefälle, weshalb Vermoorungen typisch sind. Anastomosierende Flüsse werden fälschlicherweise oft als Binnendeltas bezeichnet, obwohl verzweigter Dammuferfluss zutreffender ist.
Bei der Mündung von Flüssen ins Meer überwiegt entweder die Formung durch abgelagertes Flusssediment, die ein Flussdelta entstehen lässt, oder die umlagernde Formung durch die Gezeiten, die Flussmündung zu einem Ästuar aufweitet. Zwischenformen finden sich am Rheindelta und an der Mündung des Amazonas.
Manche Flüsse haben vor der Mündung unter dem Meer Flussrinnen gebildet Kongo-Rinne, die teils zu Zeiten eiszeitlicher Meerestiefstände erodiert wurden, teils durch Suspensionsströme entstehen.

4.3. Strukturelle und genetische Merkmale von Flüssen Merkmale und Typen von Flussbetten
Der Querschnitt eines Flusses wird in den Wasserkörper, die Gewässersohle und das Ufer bis zur Böschungsoberkante unterteilt. Ausgedehnte Uferbereiche in einer Flussaue werden auch als Vorländer bezeichnet und dienen im natürlichen Fall als Überschwemmungsfläche bei Hochwasser.
Nahezu jeder Fluss transportiert an der Gewässersohle zerkleinerte Gesteine, sogenanntes fluviales Sediment oder Fluss-Geschiebe. Menge und Transportgeschwindigkeit sind unter anderem von der Schleppkraft des Flusses abhängig. Die hierfür entscheidende Fließgeschwindigkeit hängt ab von Gefälle, Untergrund und Wasservolumen. Sie kann beispielsweise durch eine Geröllsperre verringert und durch eine Befestigung des Flussufers erhöht werden. Innerhalb des Flussabschnittes ist die Fließgeschwindigkeit unterschiedlich. Sie ist an der Gewässersohle am niedrigsten und einige Zentimeter unterhalb der Wasseroberfläche am höchsten, wobei eine Flussbiegung die Linie der größten Geschwindigkeit, den Stromstrich, nach außen verschiebt.
Eine besondere Form der Flussbettformung können Wasserfälle darstellen: Wenn Prozesse vorherrschen, die eine Gefällestufe akzentuieren, kann dort die allgemeine Tendenz zum Ausgleich des Flusslängsprofils unterbrochen sein.

5. Ökologische Aspekte
Die meisten Flüsse führen Süßwasser und sind Lebensraum einer entsprechenden Süßwasserflora und -fauna. In der Limnologie und Hydrologie werden Flüsse in Lebensraumregionen eingeteilt, denen ungefähr die fischereirechtliche Einteilung in Fischregionen entspricht. Unterhalb der Quellregion Krenal folgt die Bachregion Rhithral, der oben die Forellenregion und weiter unten die Äschenregion entspricht. Die Flussregion Potamal wird in die Barbenregion Epipotamal, die Brachsenregion Metapotamal und die Kaulbarsch-Flunder-Region Hypopotamal unterteilt. Bestimmend für die Lebensraumeigenschaften sind die Wassertemperatur, der Sauerstoffgehalt, die Fließgeschwindigkeit und besonders der Nährstoffgehalt.
Flüsse sind in einem Gebiet die natürlichen Hauptausbreitungslinien von neuen Arten. So sind etwa nach den Eiszeiten viele Arten über die Flüsse und Täler wieder in Mitteleuropa eingewandert.
Die Gewässerbelastung wird überwiegend nach dem Saprobiensystem ermittelt und in Gewässergüteklassen eingeteilt.
Anfang 2018 gilt der westindonesische 300 km lange Citarum auf Java als "dreckigster Fluss der Welt": Außer Hausmüll und Tierfäkalien führt er auch große Mengen des giftigen Schwermetalls Quecksilber, des Gifts Arsen und z. B. tausendmal mehr Blei mit sich, als der US-Standard für "sicheres Trinkwasser" zulässt, nachdem ca. 2.000 Textilfabriken der Region ihre Abwässer ungeklärt in ihn entsorgen. Ende der 1970er Jahre galt er noch als Badegewässer, nun soll sein Wasser lt. indonesischer Regierung bis 2025 wieder trinkbar sein.

6. Begriffe und Etymologie
Große, ins Meer mündende Flüsse werden auch als Strom bezeichnet. Gelegentlich und uneinheitlich werden ungefähre Grenzen benannt etwa über 500 km Länge, über 100.000 km² an Einzugsgebiet oder 2.000 m³/s mittlerer Abfluss. In früheren Jahrhunderten wurde der Begriff auch für andere schiffbare Flüsse gebraucht. Kleinere Fließgewässer werden als Bach bezeichnet, jedoch ebenfalls ohne definierte Abgrenzung. Mitunter werden die Schiffbarkeit, der Abfluss weniger als 20 m³/s oder die Breite weniger als 5 m als Kriterium herangezogen.
Die Namen von Flüssen gehören zur ältesten Schicht geographischer Namen. Viele Flussnamen im deutschen Sprachgebiet haben als Namensbestandteil oder -zusatz Aue, abgeleitet vom germanischen * awjo mit der Bedeutung "Insel", "Flussaue", "zum Gewässer gehörig". Die oberdeutsche Entsprechung ist Ache zu althochdeutsch aha "Fluss" oder Ohe, die westfälische ist Aa. Die an der deutschen Nordseeküste ein Netz von Entwässerungskanälen und Tidegewässern eingebundenen Flüsse werden auch als Tief bezeichnet.
Der sprachlichen Herkunft eines Flussnamens folgt auch häufig das grammatische Geschlecht im Deutschen. So ist der Rhein vom altgermanischen reinos männlich, die Elbe vom lateinischen albia her weiblich. Eine allgemeine Regel gibt es nicht. Auch folgt bei Flüssen außerhalb Deutschlands der Gebrauch nicht unbedingt dem grammatischen Geschlecht in der Ursprungssprache. So ist die Rhone auf Französisch männlich le Rhône.

7. Nutzungen
Über die genannten natürlichen Funktionen hinaus werden Flüsse wirtschaftlich vielfältig genutzt. Wichtige Funktionen sind:
landwirtschaftliche Bewässerung
und für Pumpspeicherkraftwerke
Energetische Nutzung in Mühlen und Laufkraftwerken
Trinkwasserdargebot
Schifffahrtskanäle
Transportweg
industrielle Produktionsprozesse
Wasserlieferant für
Freizeitnutzungen
Fischerei
Vorflut für – möglichst gereinigtes – Abwasser
Diese Nutzungen können je nach natürlichen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu starken Veränderungen der Flüsse und zu Problemen führen. Besonders in trockenen Klimaten können Flüsse sehr stark zur Bewässerung genutzt sein, was dann zu Nutzungskonflikten mit den Unterliegern und auch zur Versalzung von Böden führen kann. Neben der Breite und gleichmäßigen Fließgeschwindigkeit ist für die Binnenschifffahrt die Wassertiefe entscheidend, da dies den maximalen Tiefgang festlegt. Hierfür wurden viele Flüsse in eine Folge von Stauhaltungen umgewandelt, was der Anlage von Wasserkraftwerken entgegenkam, aber auch den Bau oder die Nachrüstung von Fischtreppen erforderlich machte. Andere Flussabschnitte werden mit Baggerschiffen offen gehalten.
Es gibt allerdings auch Schiffstypen, die dem jeweiligen Fluss angepasst wurden. So zum Beispiel das Große Rheinschiff, welches den Schleusen an Nebenflüssen von Rhein oder Donau angepasst ist. Weitere Schiffstypen sind das Rhein-See-Schiff oder Schubverbände.

8. Staatlicher Rahmen
Maßnahmen zum Hochwasserschutz
In Deutschland gelten manche Flüsse als Bundeswasserstraßen. Die deutschen Wasser- und Schifffahrtsämter nehmen die daran gebundenen Aufgaben wahr; dazu zählen das Aufstellen von Seezeichen, die Überwachung der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung und der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung u. a.
Spezifische Rechtssetzungen erklärt. Māori hatten dies seit den 1870er Jahren gefordert)
Bundesanstalt für Wasserbau
Umweltschutzmaßnahmen und Abkommen, siehe z. B. Internationale Kommission zum Schutz des Rheins

Agout (Fluss)

Der Agout ist ein Fluss im Süden Frankreichs, der in der Region Okzitanien verläuft. Er entspringt in den Monts de l’Espinouse, an der Südwest-Flanke des gle...

Ai (Ufa)

Der Fluss entspringt in etwa 880 m Höhe westlich des Uraltau-Kammes im Südural. Die Quelle liegt im Westen der Oblast Tscheljabinsk, etwa 45 km Luftlinie süd...

Aghstafa (Fluss)

Die Aghstafa ist ein rechter Nebenfluss der Kura in Armenien und Aserbaidschan. Die Aghstafa entspringt im Pambak-Gebirge in Armenien. Sie fließt anfangs in ...

Aktasch (Fluss)

Der Aktasch ist ein linker Nebenfluss des Sulak in der russischen Republik Dagestan. Der Aktasch entspringt an der Nordflanke des Andijski-Kammes. Im Oberlau...

Aldan (Fluss)

Der 2.273 km lange Aldan ist ein rechter Nebenfluss der Lena in der russischen Republik Sacha. Er entspringt im Stanowoigebirge in Russland westlich der Stad...

Allegheny River

Der Name Allegheny kommt möglicherweise aus dem Lenape welhik hane oder oolikhanna, was "gut fließender Fluss der Berge" oder "wunderbarer Strom" bedeutet. E...

Amper

Die Amper ist ein Fluss im bayerischen Alpenvorland und bildet zusammen mit der Ammer ein zusammenhängendes Flusssystem. Der Name Ammer bezeichnet davon den ...

Anui

Der Anui entspringt in etwa 1220 am südöstlichen Ende des hier knapp 1700 m hohen, nach dem Fluss benannten Anuikammes im nordwestlichen Teil des Russischen ...

Apalachicola River

Der Apalachicola River ist ein 180 km langer Fluss im Nordwesten des US-Bundesstaates Florida. Das ausgedehnte Einzugsgebiet des Flusses umfasst eine Fläche ...

Argun (Sunscha)

Der Argun ist ein 148 km langer rechter Nebenfluss der Sunscha in Georgien und der nordkaukasischen Republik Tschetschenien in Russland.

Arys (Syrdarja)

Der Arys ist ein rechter Nebenfluss des Syrdarja in der kasachischen Provinz Türkistan. Der Arys entspringt im Talas-Alatau. Von dort fließt er in überwiegen...

Angren (Fluss)

Der Angren ; russisch Ангрен, Ахангаран) ist ein rechter Nebenfluss des Syrdarja in Usbekistan. Der Angren entsteht am Zusammenfluss von Aktaschsaja und Urta...

Baksan (Fluss)

Der Baksan ist ein 173 km langer rechter Nebenfluss der Malka in der nordkaukasischen Republik Kabardino-Balkarien in Russland.

Barysch (Sura)

Der Barysch ist ein rechter Nebenfluss der Sura in der russischen Oblast Uljanowsk. Der Barysch entspringt auf der Wolgaplatte. Er fließt in überwiegend nörd...

Beas (Fluss)

Der Beas entspringt nahe dem Rohtang-Pass im Bundesstaat Himachal Pradesh im südlichen Himalaya, durchfließt in Nord-Süd-Richtung die Städte Manali, Kullu un...

Bikin (Fluss)

Der Bikin entspringt in 1380 m Höhe unweit des Hauptkamms des Sichote-Alin-Gebirges, an der Nordflanke des Berges Suchopadnaja 1746 m. Im Oberlauf beschreibt...

Bitjug

Der Bitjug ist ein linker Nebenfluss des russischen Don in der Oka-Don-Ebene. Er entspringt im Süden der russischen Verwaltungseinheit Tambow bei Tokarjowka....

Bear River (Utah)

Der Bear River ist ein 563 km langer Fluss im Südwesten von Wyoming, Südosten von Idaho und Norden von Utah in den Vereinigten Staaten. Das Gewässer ist der ...

Waal (Fluss)

Die Waal ist der südliche und breitere der beiden großen Mündungsarme des Rheins in die Nordsee. Zusammen mit der Maas bildet sie das in den Niederlanden gel...

Warsuga

Die Warsuga ist ein Fluss im Süden der Kola-Halbinsel in der Oblast Murmansk in Russland. Die Warsuga mündet in das Weiße Meer. Sie hat eine Länge von 254 km...

Waschka

Die Waschka ist ein 605 Kilometer langer linker Nebenfluss der Mesen im Nordosten des europäischen Teils Russlands.

Wetluga

Die Wetluga entspringt bei Leninskoje westlich der Stadt Kirow in der gleichnamigen Oblast. Anfangs fließt sie vorwiegend in östliche und nordöstliche Richtu...

Vire (Fluss)

Die Vire ist ein Fluss in Frankreich, der in der Region Normandie verläuft. Sie entspringt an der Gemeindegrenze von Chaulieu und Truttemer-le-Petit, entwäss...

Wologda (Fluss)

Die Wologda ist ein rechter Nebenfluss der Suchona in der russischen Oblast Wologda. Sie hat ihre Quelle im Westen des Rajon Wologda. Von dort fließt sie in ...

Woloschka

Die Woloschka ist ein rechter Nebenfluss der Onega in der Oblast Archangelsk in Nordwestrussland. Die Woloschka durchfließt die Verwaltungsbezirke Konoscha u...

Volta (Fluss)

Der Volta ist ein Fluss in den Staaten Burkina Faso und Ghana in Westafrika. Zusammen mit dem Schwarzen Volta als Hauptquellfluss hat der Volta eine Länge vo...

Woronesch (Fluss)

Der Woronesch ist ein 342 km langer linker Nebenfluss des Don im Westen Russlands in der Oka-Don-Ebene. Er wird bei Mitschurinsk von den beiden Quellflüssen ...

Voghdschi

Der Voghdschi ist ein linker Nebenfluss des Aras im Südosten Armeniens und im Süden der Republik Bergkarabach. Der Voghdschi entspringt im Sangesur-Reservat ...

Vuoksi

Der Vuoksi – so die finnische Namensform, die russische lautet Вуокса – ist ein Fluss in Finnland und Russland, der das Saimaa-Seensystem entwässert. Dabei d...

Wytegra (Fluss)

Die Wytegra ist ein Zufluss des Onegasees in der Oblast Wologda im Norden des europäischen Teils von Russland. Die Wytegra fließt in nördlicher Richtung durc...

Wjatka (Fluss)

Die Wjatka ist ein 1314 km langer rechter Nebenfluss der Kama im Osten des europäischen Teils von Russland.

Hudson River

Der Hudson entspringt im US-Bundesstaat New York in den Adirondack Mountains am Henderson Lake. Von dort fließt er überwiegend in südlicher Richtung durch di...

Humboldt River

Der Humboldt River ist ein 483 km langer Fluss im US-amerikanischen Bundesstaat Nevada. Der Humboldt River wird aus einem östlichen und nördlichen Zulauf bei...

Darling River

Der Darling River ist mit 2844 Kilometern der längste Fluss auf dem Kontinent Australien. Er mündet in den Murray River. Er hat eine sehr unregelmäßige Wasse...

Debed

Der Debed, die Debeda oder aserbaidschanisch Tona ist ein Fluss im Kaukasus. Er entsteht im Norden Armeniens in der Provinz Lori nahe dem Ort Dsech durch den...

Detroit River

Der Detroit River ist ein zum System der Großen Seen gehörender Fluss in Nordamerika. Zusammen mit dem St. Clair River und dem Lake St. Clair bildet der Detr...

Dordogne (Fluss)

Die Dordogne ist ein Fluss im Südwesten Frankreichs. Sie entsteht im Gemeindegebiet von Mont-Dore, in der Nähe des Puy de Sancy, aus dem Zusammenfluss der Qu...

Wadi Draa

Das Wadi Draa ist ein regelmäßig austrocknender Fluss in Nordafrika mit einer Länge von etwa 1100 km. Als Fluss ist er nur bis Zagora erkennbar; dahinter tro...

Schisdra (Fluss)

Die Schisdra entspringt im Südwesten der Oblast Kaluga rund 15 km östlich der Stadt Ljudinowo. Anfangs fließt sie nach Süden, biegt aber schon nach wenigen K...

Sai (Kama)

Der Sai ist ein linker Nebenfluss der Kama in der russischen Republik Tatarstan. Der Fluss entspringt auf den Bugulma-Belebeier Höhen im Rajon Bugulma. Im Ob...

Sapadnaja Liza (Fluss)

Die Sapadnaja Liza oder "Westliche Liza" ist ein 101 km langer Fluss in der Oblast Murmansk im äußersten Nordwesten Russlands, am westlichsten Ende der Halbi...

Seja (Fluss)

Die Seja ist ein linker Nebenfluss des Amur in der Oblast Amur im Fernen Osten Russlands. Sie entspringt im östlichen Teil des Stanowoigebirges, fließt von d...

Iguaçu

Der Iguaçu) ist ein ca. 1320 km langer Fluss in Südamerika. Sein Unterlauf mit den berühmten Iguazú-Wasserfällen ist Teil zweier Nationalparks und seit 1984 ...

Ili (Fluss)

Der Ili, chinesisch 伊犁河, Pinyin Yīlí Hé, uigurisch ئىلى دەرياسى Ili Dəryasi, russisch Или ; auch Chüngges) ist ein 1001 km langer Fluss in China und Kasac...

Illinois River (Mississippi River)

Der Illinois River ist einer der Hauptzuflüsse des Mississippi River, etwa 440 km lang, und entwässert ein Gebiet von 72.701 Quadratkilometern. Der Fluss ver...

Ilowlja (Fluss)

Die Ilowlja ist ein linker Nebenfluss des Don in den russischen Oblasten Saratow und Wolgograd. Die Ilowlja entspringt in den Wolgahöhen im Südwesten der Obl...

Insar (Fluss)

Der Insar ist ein Fluss in der russischen Republik Mordwinien. Er ist ein 168 km langer, linker Zufluss des Alatyr. Sein Einzugsgebiet umfasst 3860 km². Der ...

Irgis (Fluss)

Der Irgis ist ein rechter Nebenfluss des Turgai in Kasachstan. Der Irgis entspringt an den Osthängen des Mugodschar-Gebirges im kasachischen Gebiet Aqtöbe. E...

Ischim (Fluss)

Der Ischim entspringt in Kasachstan am Nordwestrand der Kasachischen Schwelle und fließt zunächst in Richtung Westen. 50 km südöstlich der kasachischen Haupt...

Yellowstone River

Der Yellowstone River ist ein rechter Nebenfluss des Missouri River. Er ist 1114 Kilometer lang und fließt durch den Westen der Vereinigten Staaten. Die Hida...

Kamtschatka (Pazifischer Ozean)

Die 758 km lange Kamtschatka ist der längste Fluss der gleichnamigen Halbinsel im Fernen Osten Russlands. Sie entspringt im Süden des Sredinny-Höhenrückens u...

Kan (Jenissei)

Der Kan ist ein 629 km langer, südöstlicher bzw. rechter Nebenfluss des Jenissei in Russland. Der Fluss entspringt im südsibirischen Ostsajan und fließt von ...

Kargat (Fluss)

Der 387 km lange Kargat ist ein rechter Nebenfluss des Tschulym im Westsibirischen Tiefland. Der Kargat entsteht im Südteil der Wassjugan-Sümpfe bei 143 m. E...

Kowda (Fluss)

Die Kowda ist ein 233 km langer Fluss im Norden von Karelien, südwestlich der Kola-Halbinsel. Der Fluss trägt entlang seiner Fließstrecke zwischen den versch...

Kola (Fluss)

Der Fluss Kola ist ein Fluss auf der Kola-Halbinsel in der Oblast Murmansk in Russland. Der Fluss ist 83 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 3.850 km². Der...

Colorado River

Der Colorado ist der größte und wichtigste Fluss im Südwesten Nordamerikas. Er ist 2333 km lang und verfügt über ein Einzugsgebiet von 635.000 km². Landwirts...

Columbia River

Der Columbia River ist ein 1953 Kilometer langer Fluss im westlichen Nordamerika. Er ist der wasserreichste aller nordamerikanischen Flüsse, die in den Pazif...

Kongo (Fluss)

Der Kongo ist ein Strom in Afrika. Mit einer Länge von 4374 km ist der zweitlängste Strom Afrikas; gemessen an seiner Wasserführung von 41.800 m³/s ist der w...

Koshi (Fluss)

Der Koshi ist der östlichste größere Nebenfluss des Ganges. Er entspringt in den Himalayabergen Nepals und mündet im indischen Bundesstaat Bihar in den Gange...

Kostroma (Fluss)

Die Kostroma ist ein linker Nebenfluss der Wolga im europäischen Teil Russlands. Sie entspringt östlich von Soligalitsch im Dorf Knjadschewo Oblast Kostroma ...

Cross River (Fluss)

Zu seinem Quellgebiet gehört der Bermin-See in den Bakossi-Bergen und fließt zunächst in westlicher Richtung nach Nigeria. Dort nimmt er zunächst eine südwes...

Kuban

Von den Westhängen des Elbrus aus fließt der Kuban über insgesamt 870 Kilometer an der Nordflanke des Großen Kaukasus in nördlichen Richtungen, wendet sich a...

Quinnipiac River

Der Name des Flusses kommt aus der Algonkin-Phrase für "Langes Wasser-Land" und wurde ursprünglich auf den Fluss im Gebiet seiner Mündung bezogen. Europäer e...

Kureika (Fluss)

Die Kureika ist ein etwa 888 km langer Nebenfluss des Jenissei in der Region Krasnojarsk, jeweils im Norden von Sibirien und Russland.