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Buch

Ein Buch ist nach traditionellem Verständnis eine Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien, die mit einer Bindung und meistens auch mit einem Bucheinband versehen ist. Laut UNESCO-Definition sind Bücher nichtperiodische Publikationen mit einem Umfang von 49 Seiten oder mehr.
Zudem werden einzelne Werke oder große Text­abschnitte, die in sich abgeschlossen sind, als Buch bezeichnet, insbesondere wenn sie Teil eines Bandes sind. Das ist vor allem bei antiken Werken, die aus zusammengehörigen Büchersammlungen bestehen, der Fall – Beispiele hierfür sind die Bibel und andere normative religiöse Heilige Schriften, die Aeneis sowie diverse antike und mittelalterliche Geschichtswerke.
Das Buch ist ein Kulturprodukt, das die Überwindung der Illiteralität zur Voraussetzung hat und die Entwicklung der geschriebenen Sprache zur Grundlage nimmt. Seine Verwendung als kommunikatives Mittel setzt eine Schreibkompetenz bzw. Drucktechnik und Lesefähigkeit voraus.
Elektronisch gespeicherte Buchtexte nennt man "digitale Bücher" oder E-Books. Eine andere moderne Variante des Buches ist das Hörbuch.

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1. Etymologie
Das Wort Buch althochdeutsch buoh, mittelhochdeutsch buoch war ursprünglich eine Pluralform und bedeutete wahrscheinlich zunächst "Runenzeichen", dann allgemeiner "Schriftzeichen" oder "Buchstabe", später "Schriftstück". Eine Verwandtschaft zu Buche könnte darauf beruhen, dass Runen in Buchen oder in Buchenholz eingeritzt wurden, dieser Zusammenhang ist aber unsicher siehe dazu auch Buchstabe. Die Brüder Grimm sehen sich bestärkt in der Annahme, dass der Ursprung des Wortes Buch aus Buche stammt.

2.1. Geschichte Papyrusrolle und Kodex
Die ältesten Vorläufer des Buches waren die Papyrusrollen der Ägypter, von denen die ältesten bekannten Exemplare aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. stammen. Siehe auch Geschichte der Schrift, Altägyptische Literatur und Liste der Papyri des Alten Ägyptens.
Die Griechen und Römer übernahmen die Papyrusrollen, bis die ab dem 1. Jahrhundert allmählich der Codex ablöste. Der Codex bestand aus mehreren Lagen Pergament, die zweiseitig fortlaufend beschrieben in der Mitte gefaltet und mit einem Faden aneinander befestigt wurden. Erst später wurden die Seiten gebunden und mit einem festen Umschlag versehen. Der Codex ist der unmittelbare Vorläufer unseres heutigen Buches.
Ab dem 14. Jahrhundert wurde das Pergament allmählich durch das billigere und viel einfacher zu produzierende Papier ersetzt. Die erste Papiermühle in Deutschland war die des Ulman Stromer in Nürnberg im Jahr 1390.

2.2. Geschichte Zeitalter des Buchdrucks
Die nach der Erfindung des Buchdrucks ca. 1450 durch Johannes Gutenberg bis zum Jahr 1500 gedruckten Bücher werden Inkunabeln oder Wiegendrucke aus der Zeit, als der Buchdruck noch in der Wiege lag genannt. In der Buchdruck-Revolution vervielfachte sich der Ausstoß an Büchern in Europa.
In Korea wurde rund 200 Jahre vor Johannes Gutenbergs Erfindung in Europa der Buchdruck mit beweglichen Lettern aus Metall entwickelt, vermutlich als Weiterentwicklung chinesischer Drucktechnik mit Tonlettern, blieb aber wenig genutzt.
Die schnelle Verbreitung der neuen Technik in ganz Europa und die stetige Verbesserung und Weiterentwicklung des Buchdrucks und der Herstellung von Papier machten das Buch zur Massenware, was eine wesentliche Voraussetzung für die Reformation und später für die Aufklärung wurde. Wissen wurde zum Allgemeingut im Abendland.
Schrift und Bild waren im Buch des Mittelalters eine Einheit. Künstler des Bauhauses schufen im 20. Jahrhundert Bücher von hohem gestalterischen Niveau, die dem Bereich Druckgrafik zuzurechnen sind. Diese Künstlerbücher erscheinen in kleinen limitierten Auflagen.

2.3. Geschichte Gegenwart
Der Digitaldruck erlaubt mit Book-on-Demand Auflagen in konventioneller Buchform paperback, hardcover ab einem Exemplar aufwärts. Seit ein paar Jahren bieten einige Dienstleister im Internet die Erstellung von Fotobüchern an, diese können dann einzeln bestellt werden. Seit dem Jahr 2009 können in der Wikipedia Artikel zum Book-on-Demand zusammengefasst werden. Seit dem Jahr 2000 erscheint das digitale Buch auf dem Online-Buchmarkt. Auch das Internet konkurriert mit dem klassischen Buch.
Der Internetkonzern Google schätzte Stand August 2010, dass es rund 130 Millionen verschiedene Bücher auf der Welt gibt, räumte aber ein, dass dies auch eine Frage der Definition sei.
Die UNESCO legte 1995 den 23. April als Welttag des Buches fest.

3.1. Das Buch als Produkt Materialien
Das Buch ist heute in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand. Das heißt, dass das Buch gewissen Nutzungsbedingungen ausgesetzt ist. Diesen muss das Material entsprechen. Es soll strapazierfähig, reißfest, biegsam, leicht, ästhetisch und vieles mehr sein. Einige Materialien sind hier aufgeführt:
Pappe: Der Einband eines Buches besteht in der Regel aus fester Pappe, historisch bis zur frühen Neuzeit auch aus Holz die mit verschiedenen Bezugsmaterialien bezogen ist. Auch der Schuber besteht meist aus Pappe.
Papier: Nicht nur der Buchblock, also der eigentliche Textteil, besteht aus Papier. Auch das gesamte Vorsatz besteht aus Papier – allerdings aus anderen Papiersorten als der Textteil. Auch der Textteil kann aus den unterschiedlichsten Papiersorten bestehen, hier gibt es viele günstige und auch teure Varianten. Das Papier bestimmt somit neben dem des Einbandes den Preis eines Buches.
Bezugsmaterial, zum Beispiel mit Gewebe, Leinen, Papier, Leder oder Pergament.
Stoffe: Für das Kapitalband oder ein Lesebändchen werden spezielle Bänder, meist aus Seide, hergestellt und in verschiedenen Farben eingefärbt.
Farbe: Nicht nur der Buchumschlag kann farblich gestaltet werden, sondern auch der Buchschnitt. Diese Schnittverzierungen dienen nicht nur zur Zierde des Buches, sondern auch zum Schutz vor Lichteinwirkung und Verschmutzung.

3.2. Das Buch als Produkt Bestandteile
Ein Buch muss beweglich, aber auch stabil sein. In der Buchherstellung durchläuft es viele Prozesse, die Einzelteile werden meist getrennt hergestellt und schließlich zusammengefügt.
Der Buchblock mit seinen bedruckten Seiten wird durch den Vorsatz mit dem Bucheinband verbunden. Dabei befindet sich jeweils ein Vorsatz an der oberen und unteren Seite des Buchblocks. Diese sind durch Gaze und Leim mit dem Buchrücken sowie durch den Spiegel mit der Buchdecke verbunden. Um die Buchdecke legt sich das Bezugsmaterial. Der Streifen des Überzugmaterials, der auf der inneren Seite der Spiegel verklebt, nennt man Einschlag. Zusammen ergeben diese Elemente den Bucheinband.
Die nach außen "abklappbaren" Elemente des Einbandes nennen sich Deckel. Bei gebundenen Büchern, oft auch Hardcover genannt, wird um den Bucheinband noch ein Schutzumschlag gelegt.
Die drei Kanten des Buchblocks, an denen man das Buch öffnen kann, nennen sich Kopfschnitt oben, vorderer und unterer Schnitt. Ein farblich gestalteter Schnitt hat Schnittverzierungen.
Das farbige Bändchen oben und unten am Buchrücken nennt sich Kapitalband, das Lesezeichen – oben im Buchrücken befestigt – nennt sich Lesebändchen.

3.3. Das Buch als Produkt Buchgestaltung
Durch die Buchgestaltung wird das gesamte Aussehen, der Aufbau und die Materialien des Buches konzipiert. Durchgeführt wird sie in der Regel von einem Buchgestalter, Künstler und/oder Typografen. Neben Schrift, Titelei, Pagina, Papiersorte, Lesebändchen und Kapitalband wird auch der Einband gestaltet – die heute vermutlich wichtigste Aufgabe: Der Einband muss neugierig machen, spannend sein und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Einband soll den potentiellen Leser zum Kauf oder Verleih einladen.

3.4. Das Buch als Produkt Ökonomie des Buches
Als ökonomisches Produkt betrachtet, weist das Buch mehrere Besonderheiten auf.
Für den Verlag ist es oft schwierig, die zu erwartende Nachfrage einzuschätzen.
Dem Käufer erschließt sich der Nutzen manchmal erst nach dem Kauf und der Lektüre. Trotz leicht verfügbarer Rezensionen und Bewertungen im Internet kommt der Leser eventuell zu einem ganz eigenen Urteil, er kann positiv oder negativ überrascht sein.
Der Produktlebenszyklus kann bei Büchern kurz oder auch sehr lang sein.
Diese Besonderheiten machen das Buch zu einem spekulativen Wirtschaftsgut mit hohen Risiken für den Produzenten Verleger. Im Unterschied zu anderen Medienprodukten refinanziert sich das Buch in der Regel nur über eine Erlösquelle, den Vertriebserlös. Als Werbeträger spielt das Buch nur eine untergeordnete Rolle.

4.1. Bucharten Unterscheidung nach Herstellungsart
Broschur: Buchblock mit verschiedenen Arten des weichen Umschlags, in der Regel klebegebunden.
Taschenbuch: Kleinformatiges Buch, meistens Paperback, zum Transport geeignet.
Hörbuch: Hier lesen Autoren oder häufiger ein Erzähler manchmal mehrere Erzähler in Rollen die Texte eines schon vorhandenen Buches vor. Teilweise werden auch Hörspiele, also in Rollen gelesene oder als Hörstück bearbeitete und interpretierte Fassungen unter der Bezeichnung Hörbuch vertrieben. Hörbücher werden auf Audio-CDs/Musikkassetten bzw. als Computer-Audiodateien verkauft und verbreitet. Zum Teil gibt es sie auch über Podcasts meist kostenfrei im Internet.
Kodex Plural: Kodizes: Buch zum Aufklappen. Diese Form löste im Frühmittelalter die bis dahin vorherrschende Schriftrolle ab. Der Erfolg des Kodex steht in engem Zusammenhang mit der Ausbreitung des Christentums. Das Prinzip des Aufklappens hat sich nicht mehr verändert, der Begriff Kodex wird jedoch in der Regel für Bücher aus der Antike und dem Mittelalter verwendet.
Book-on-Demand: Digitaldruck auf Nachfrage; Buch hergestellt in Kleinstauflage ab einem Exemplar, jederzeit können weitere Exemplare gedruckt werden.
Paperback: Mit weichem Einband und meistens mit Klebebindung versehen, früher auch Fadenbindung.
Faksimile: originalgetreuer Nachdruck historischer Ausgaben.
E-Book Elektronisches Buch: in verschiedenen Formaten, elektronisch gespeichert, zum Teil nur auf Bildschirm lesbar, zum Teil druckbar.
Hardcover: Fester Einband, klebegebunden oder mit Fadenheftung.
Beutelbuch: Mittelalterliche Sonderform. Es kann wie ein Beutel getragen und am Gürtel befestigt werden.
Vorzugsausgabe: zumeist für Bibliophile hergestellte kleine Teilauflage eines Titels in besonderer Ausstattung
Loseblattsammlung: Einzelne, austauschbare Seiten in einem oder mehreren Ordnern.
Miniaturbuch: Sehr kleines Buch. Meist in Herstellungsgröße komprimierte verkleinerte Form eines Großbuches. Zu unterscheiden vom Taschenbuch durch Hardcovereinband.

4.2. Bucharten Unterscheidung nach Inhalt
Handbuch
Sachbücher
Schulbuch
Lehrbuch
Farbbuch
Fachbuch
Wörterbuch
Bibliografie
Lexikon
Roman
Belletristik auch: Fiktionale Literatur, früher: Schöne Literatur
Liederbuch
Gedichtband
Drehbuch
Laborbuch
Zunächst meistens Einzelexemplare
Logbuch
Manuskript
Kinder- und Jugendbücher sowie Bilderbücher
Rechnungsbuch, Kassenbuch – daher auch Buchhaltung
Künstlerbuch, Buchobjekt
Tagebuch

5. Gliederung Inhaltliche Gliederung von Büchern
Zu den Abschnitten eines Buches gehören teilweise optional, auch die Reihenfolge kann variieren:
Anmerkungen. Kommentare. Nachweise.
Anhang
Kapitel
Einleitung
Vorwort. Geleitwort. Konventionen
Abbildungen, Bildtafeln. Dokumente.
Titelblatt, Impressum
Inhaltsverzeichnis
Verzeichnisse, Register: Literatur, Sachen, Stichwortverzeichnis, Personen, Orte, Abbildungen. Abkürzungen, Siglen.
Beilagen
Nachwort
Verlagswerbung
Gliederung von Buchseiten
Marginalie, Anmerkung, Fußnote, Endnote, Annotation, Glosse
Satzspiegel
Pagina, Seitenzahl
Fußzeile
Kopfzeile, Kolumnentitel
Kolumne, Spalten
Ränder

6.1. Statistik und Rekorde Buchbesitz und Lesen in Deutschland
In einer Studie aus dem Jahre 2008 haben 57 % der Befragten angegeben, dass in ihrem Haushalt weniger als 50 Bücher vorhanden seien. In 23 % der Haushalte waren 50–100 Bücher, in 12 % 100–250 Bücher und in 6 % mehr als 250 Bücher vorhanden. Nach einer Forsa-Umfrage aus dem Jahre 2017 lesen 27 % der Deutschen mehr als 10 Bücher pro Jahr, 19 % lesen 6–10 Bücher, 39 % lesen bis zu 5 Bücher, und 14 % lesen überhaupt keine Bücher. Eine der umfangreichsten Studien zum Lesen in Deutschland hatte 2008 das Bundesministerium für Bildung und Forschung bei der Stiftung Lesen in Auftrag gegeben.

6.2. Statistik und Rekorde Meistgedrucktes Buch
Die Bibel ist das meistgedruckte und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Nach Angaben der Deutschen Bibelgesellschaft liegen Übersetzungen der gesamten Bibel in 542 Sprachen vor und Teilübersetzungen in 2344 weiteren Sprachen Stand Januar 2015.

6.3. Statistik und Rekorde Kleinstes und größtes Buch
Das kleinste Buch der Welt stammt aus dem Leipziger Verlag Faber & Faber. Mit 2.4 auf 2.9 Millimeter ist es vergleichsweise so groß wie ein Streichholzkopf. Die 32 Seiten sind mit Buchstabenbildern im Offset bedruckt und in Handarbeit ledergebunden.
Im Jahr 2004 brachte der Autohersteller Mazda einen Bildband mit dem wohl größten Format der Welt heraus: 3.07 × 3.42 m.

6.4. Statistik und Rekorde Hochpreisige Bücher
Das Evangeliar Heinrichs des Löwen wurde am 6. Dezember 1983 im Londoner Auktionshaus Sotheby’s für 32.5 Millionen D-Mark versteigert.
Eine Erstausgabe des Buches De revolutionibus orbium coelestium aus 1543 von Nikolaus Kopernikus erzielte 2008 während einer Versteigerung bei Christie’s in New York 2.2 Mio. US-Dollar.
Ein Werk von John James Audubons Birds of America, eine Subskriptionsausgabe, erzielte bei einer Christie’s-Auktion im Jahr 2000 den rekordträchtigen Preis von mehr als 8.8 Mio. US-Dollar.
Eines der wertvollsten Bücher ist der Codex Manesse, der im Zuge einer Ausstellung 2006 für 50 Mio. Euro versichert werden musste.

7. Sprachliches Die Vorsilbe "Biblio-"
Das aus dem Griechischen stammende Wortbildungselement Biblio- bzw. bei Adjektiven biblio- bedeutet "Buch" oder "Bücher". Beispiele:
Bibliografie: Nachschlagewerk von Literaturhinweisen
Bibliomanie: übersteigerte, manische Bibliophilie "Bücherliebe", beispielsweise in Form einer Sammelwut
Bibliotherapie: psychotherapeutische Methode, bei der die Lektüre von Büchern zur Heilung beitragen soll; andere Bedeutung: Wiederherstellung beschädigter Bücher
Bibliothek: Sammlung von Büchern und anderen Publikationsformen oder auch der Bibliotheksbau siehe auch Bibliothekstyp und Bibliothekswesen
Bibliophilie: Bücherliebhaberei z. B. Beschäftigung mit besonders schönen, alten oder besonderen Büchern
Bibliothekar: Angestellter in einer Bibliothek
Bibliograf: Jemand der eine Bibliografie bearbeitet oder zusammenstellt
Bibliometrie: quantitative Erforschung von Publikationen

8. Listen "empfehlenswerter" Bücher
Liste der Werke auf der SWR-Bestenliste siehe auch SWR-Bestenliste
Die Bestsellerliste des Spiegel
ZDF-Fernsehreihe: Unsere Besten – Die Lieblingsbücher der Deutschen 2004
Das Buch der 1000 Bücher
"Bestes Buch": Nach einer Befragung des Osloer Nobel-Institutes von 100 bekannten Autoren wurde 2002 Miguel de Cervantes: Don Quixote als das beste Buch genannt.
Fritz J. Raddatz Hrsg.: ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. 11. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt/Main 2002, ISBN 3-518-37145-2 Eine Zusammenstellung schöngeistiger Literatur.
ZEIT-Bibliothek der 100 Sachbücher

E-Book

E-Book steht für ein elektronisches Buch und bezeichnet Werke in elektronischer Buchform, die auf E-Book-Readern oder mit spezieller Software auf PCs, Tablet...