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Premiere war bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2013. Der Filmstart in den deutschsprachigen Kinos war am 3. Oktober 2013. Im Filmjahr 2013 gewann der Film zahlreiche Auszeichnungen, darunter sieben Oscars.

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1. Handlung
Der altgediente Astronaut Matt Kowalski und Missionsspezialistin Dr. Ryan Stone sind gemeinsam mit drei anderen Astronauten in einem Space Shuttle namens "Explorer" mit der Missionsnummer STS-157 im Weltall. Es ist Matt Kowalskis letzter Einsatz vor seinem Ruhestand. Für die Biomedizinerin Stone hingegen ist es der erste Flug im Space Shuttle und erster Außeneinsatz im All. Die beiden Astronauten führen mit einem dritten Kollegen Reparaturarbeiten am Weltraumteleskop Hubble durch. Sie erfahren, dass ein russischer Satellit zerstört wurde und die Trümmerteile im Orbit treiben. Da diese sich aber auf einer anderen Umlaufbahn als die Astronauten befinden und laut Houston keine Gefahr besteht, setzen die Astronauten ihre Arbeit zunächst fort.
Nach kurzer Zeit geht von Houston ein Funkspruch ein, dass die Trümmerteile des russischen Satelliten andere Satelliten getroffen haben, sich das Trümmerfeld dadurch erheblich vergrößert hat und nun Teile auf derselben Umlaufbahn auf die Astronauten zurasen. Weil nun doch Gefahr besteht, soll der Außeneinsatz abgebrochen werden. Kowalski und Stone versuchen, in das Shuttle zu gelangen. Doch die Trümmerteile schlagen kurz darauf ein und verletzen den dritten Astronauten tödlich. Durch die Einschläge werden die "Explorer" und das Hubble-Teleskop zerstört. Der Funkkontakt zur Bodenstation reißt ab, Kowalski und Stone werden vom Schiff weggeschleudert. Stone wird hinaus ins Weltall gestoßen und dreht sich um ihre eigene Achse. Trotzdem kann sie Funkkontakt mit Kowalski aufnehmen, der sie zu beruhigen versucht, da die Sauerstoffvorräte ihres Raumanzuges einen kritisch niedrigen Wert erreicht haben. Er kann sie von ihrer Panik befreien, und kurz danach bewegt er sich mittels der Schubdüsen seines Düsenrucksacks zu ihrer Position. Zurück am Shuttle finden sie die leblosen Körper der restlichen Crew vor, da die Satellitentrümmer die Außenhülle des Space Shuttles und seine Lebenserhaltungssysteme zerstört haben. Kowalski gibt als neues Ziel die Internationale Raumstation ISS vor, damit sie dort eines der vorhandenen Sojus-Raumschiffe für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nutzen können. Sie machen sich mit Hilfe der Schubdüsen von Kowalskis Raumanzug auf den Weg dorthin.
Als die ISS in Sichtweite gerät, müssen sie feststellen, dass auch diese von den Trümmern beschädigt wurde und dass bei dem nach erfolgter Notfallevakuierung verbliebenen Raumschiff der Bremsschirm ausgelöst wurde. Zudem ist der Treibstoff für Kowalskis Raumanzug aufgebraucht, und so werden die beiden Astronauten gegen die Außenhülle der ISS geschleudert und drohen wieder ins All zurückgeworfen zu werden. Der Bremsfallschirm des Landemoduls verhindert dies zunächst, da sich Stone in den Fallschirmleinen verfängt. Jedoch droht sich dieser Halt zu lösen, und Kowalski fasst den Entschluss, die Gurtverbindung mit Stone zu lösen, damit sich wenigstens Stone retten kann. Obwohl Stone dagegen protestiert, klinkt Kowalski sich aus und treibt unerreichbar für Stone in die Umlaufbahn der Erde. Stone rettet sich auf letzte Weisung von Kowalski in das Innere der ISS. Sie gelangt in eine Druckschleuse, in der sie die Sauerstoffzufuhr aktiviert und sich ihres Raumanzuges entledigt.
Sie kann sich in die Sojus retten und diese mit Hilfe der Steuerdüsen auf die nahe gelegene chinesische Raumstation Tiangong ausrichten. Da das Haupttriebwerk jedoch nicht zündet, bleibt die Station unerreichbar. Stone treibt nun mit im Orbit und verzweifelt an ihrer Situation. Durch ständige Funkversuche schafft sie es zwar, mit einem Menschen in Kontakt zu kommen, aber dieser stellt sich als grönländisch sprechender Fischer heraus.
Stone will sich das Leben nehmen, als Kowalski in seinem Raumanzug an die Außenhülle des Raumschiffs klopft und in das Innere gelangt. Dieser geht nicht darauf ein, wie er zurück zu Stone gelangen konnte, und schlägt vor, mit Hilfe der Bremsraketen des Landemoduls zur chinesischen Raumstation Tiangong zu gelangen. Er versucht, Stone Mut zu diesem Unterfangen zu machen, und hält sie so von der Selbsttötung ab. Die Erscheinung Kowalskis stellt sich als Halluzination heraus und Stone wird klar, dass sein Auftauchen und die Unterhaltung zwischen ihnen beiden nicht real war. Dennoch fasst sie dadurch neuen Mut und macht sich nun mit Hilfe der russischen Bedienungsanleitung daran, die Module zu trennen und die Bremsraketen zu aktivieren, damit sie der entstehende Schub zur chinesischen Raumstation bringt. Dort angelangt, kann sie aus der russischen Kapsel aussteigen und sich mit Hilfe des Rückstoßes eines Feuerlöschers, den sie von der ISS mitnehmen konnte, zur Luftschleuse der chinesischen Raumstation manövrieren. Die Station wurde jedoch ebenfalls beschädigt und befindet sich im unkontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Stone gelingt es, das chinesische Raumschiff Shenzhou von der Raumstation zu lösen und sie landet damit in einem See auf der Erde.
Am Ufer des Sees angelangt, ist sie überwältigt von dem Gefühl, erstmals wieder sicheren Boden unter sich zu haben. Sie kann nur mit Mühe aufrecht stehen und gehen. Amerikanische Funksprüche in der chinesischen Kapsel kündigten zuvor während der letzten Flugphase an, dass der Wiedereintritt Stones bemerkt wurde und sich Hilfe auf dem Weg befindet.

2. Kurzfilm Aningaaq
Parallel zum Hauptfilm erschien noch der Kurzfilm Aningaaq, gedreht von Jonás Cuarón, dem Sohn des Regisseurs Alfonso Cuarón. Der Kurzfilm beleuchtet den sonderbaren Empfänger der SOS-Funkrufe von Dr. Ryan Stone.

3. Synchronisation
Die deutsche Synchronbearbeitung fertigte die FFS Film- & Fernseh-Synchron, Berlin, an. Dialogregie führte Clemens Frohmann, von dem auch das Dialogbuch stammt.

4. Kritiken
Erste Reaktionen nach der Premiere auf den 70. Filmfestspielen in Venedig, die der Film eröffnete, waren durchweg positiv. Regieführung, Darsteller und Effekte wurden gelobt.

5. Einordnung als Science-Fiction-Film
Es ist umstritten, ob der Film als Science-Fiction-Film bezeichnet werden kann. Science-Fiction-Filme beschäftigen sich mit fiktionalen Techniken sowie wissenschaftlichen Leistungen und deren möglichen Auswirkungen auf die Zukunft. In Gravity kommen keine fiktionalen Techniken vor und die Zukunft spielt kaum eine Rolle. So äußerte sich auch der Regisseur selbst explizit, dass es sich nicht um Science-Fiction handele. Er betont hingegen die Drama-Anteile seiner Arbeit. So fassten es auch einige Kritiker auf:
Andere Kritiker und Juroren bezeichnen den Film dennoch als Science-Fiction. So weichen eine Reihe von Details von der Wirklichkeit ab, was für die wissenschaftliche Fiktion spricht.

6. Einspielergebnis
Bei Produktionskosten von rund 100 Millionen US-Dollar erreichte Gravity am Startwochenende in den Vereinigten Staaten ein Einspielergebnis von 55.7 Millionen US-Dollar Platz 1 der Kinocharts. Bis zum 8. Mai 2014 spielte der Film weltweit 723.19 Millionen US-Dollar ein.
Im Jahr 2013 wurden bundesweit 1.296.052 Besucher an den deutschen Kinokassen gezählt, womit der Film den 24. Platz der meistbesuchten Filme des Jahres belegte.

7. Auszeichnungen Auswahl
Gravity eröffnete am 28. August 2013 die Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Dort konnte der Film den Future Film Festival Digital Award gewinnen. Sandra Bullock wurde außerdem als Darstellerin des Jahres auf dem Hollywood Film Festival in Los Angeles ausgezeichnet.
Der Film führte sowohl bei den BAFTA Awards als auch bei den Academy Awards die Rangfolge der Nominierungen an und konnte in beiden Preisverleihungen die mit Abstand größte Zahl an Auszeichnungen auf sich vereinen. 2014 gewann er den deutschen Curt-Siodmak-Preis als bester Science-Fiction-Film.
Academy Awards 2014
Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Alfonso Cuarón und Mark Sanger
Auszeichnung in der Kategorie Bester Ton für Skip Lievsay, Niv Adiri, Christopher Benstead und Chris Munro
Nominierung in der Kategorie Bester Film
Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild für Andy Nicholson, Rosie Goodwin und Joanne Woollard
Auszeichnung in der Kategorie Bester Tonschnitt für Glenn Freemantle
Auszeichnung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für Tim Webber, Chris Lawrence, Dave Shirk und Neil Corbould
Auszeichnung in der Kategorie Beste Kamera für Emmanuel Lubezki
Auszeichnung in der Kategorie Beste Filmmusik für Steven Price
Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Sandra Bullock
Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Alfonso Cuarón
British Academy Film Awards 2014
Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie
Nominierung in der Kategorie Bestes Original-Drehbuch
Nominierung Sandra Bullocks in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin
Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt
Auszeichnung in der Kategorie Beste visuelle Effekte
Auszeichnung in der Kategorie Bester britischer Film
Auszeichnung in der Kategorie Beste Kamera
Nominierung in der Kategorie Bester Film
Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild
Auszeichnung in der Kategorie Beste Filmmusik
Auszeichnung in der Kategorie Bester Ton
Golden Globe Awards 2014
Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Drama für Sandra Bullock
Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Alfonso Cuarón
Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik für Steven Price
Nominierung in der Kategorie Bester Film – Drama
Saturn Awards 2014
Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Alfonso Cuarón
Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Alfonso Cuarón und Jonás Cuarón
Auszeichnung in der Kategorie Bester Science-Fiction-Film
Auszeichnung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Sandra Bullock
Nominierung in der Kategorie Beste Ausstattung für Andy Nicholson
Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Alfonso Cuarón und Mark Sanger
Auszeichnung in der Kategorie Beste Spezialeffekte für Tim Webber, Chris Lawrence, Dave Shirk und Neil Corbould
Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für George Clooney
Critics’ Choice Movie Awards 2014
Auszeichnung in der Kategorie Beste Schauspielerin in einem Actionfilm für Sandra Bullock
Auszeichnung in der Kategorie Bester Sci-Fi-/Horrorfilm
Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild für Andy Nicholson & Rosie Goodwin
Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Alfonso Cuarón
Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Sandra Bullock
Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Alfonso Cuarón & Mark Sanger
Auszeichnung in der Kategorie Beste visuelle Effekte
Auszeichnung in der Kategorie Beste Kamera für Emmanuel Lubezki
Nominierung in der Kategorie Bester Film
Auszeichnung in der Kategorie Bester Komponist für Steven Price

8. Wissenschaftliche Genauigkeit
Cuarón erklärte, dass der Film nicht immer wissenschaftlich korrekt sei, da aus narrativen Gründen einige Freiheiten nötig waren. Der Film ist für den Realismus der Bauten im All und die Einhaltung physikalischer Prinzipien gelobt worden, trotz einer Reihe von Ungenauigkeiten und Übertreibungen. Der NASA-Astronaut Michael J. Massimino, der an den zwei Hubble-Missionen STS-109 und STS-125 teilnahm, lobte die Detailtreue bis hin zur Nutzung einzelner Werkzeuge. Der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson bemerkte einige Ungenauigkeiten.
Beispiele von Übereinstimmungen und Ungenauigkeiten:
Das Zusammenprallen von Weltraumschrott und Raumstationen bzw. Hubble ist wegen des Fehlens einer Atmosphäre im Weltraum nicht zu hören. Im Film ist die Übertragung von Geräuschen bzw. deren Fehlen realistischer als sonst in SF-Filmen üblich dargestellt. Meist handelt es sich realistischerweise um Körperschall.
Die im Film gezeigte chinesische Raumstation ist ein fiktiver Nachfolger von Tiangong 1. Der Aufbau einer wie im Film dargestellten mehrmoduligen Raumstation ist in der Realität erst mit Tiangong 3 vorgesehen, die sich zum Filmstart noch in Planung befindet.
Das Hubble-Teleskop, das am Anfang des Films repariert wird, hat eine Umlaufbahn in etwa 559 km Höhe. Die ISS hat eine leicht elliptische Umlaufbahn in ca. 420 km Höhe und eine andere Bahnebene. Es wäre daher nicht möglich, dass Astronauten vom Hubble zur ISS mit einer wie im Film gezeigten Manned Maneuvering Unit gelangen.
Trümmerfelder von dem im Film gezeigten Ausmaß sind ungewöhnlich, aber nicht unbekannt. 2007 schoss China als militärische Machtdemonstration den ausrangierten Satelliten Fengyun-1C ab, wodurch über 3.000 Trümmerteile entstanden. Am 10. Februar 2009 kam es zur Kollision der Satelliten Kosmos 2251 und Iridium 33. Die hierbei entstandenen Bruchstücke veranlassten die Mannschaft der ISS, sich für die Möglichkeit einer schnellen Evakuierung in die Sojus-Raumschiffe zurückzuziehen. Die Gefährdung der NASA-Mission STS-125 zur Wartung des Hubble-Weltraumteleskops wenige Monate später wurde analysiert, aber verworfen. Diese Geschehnisse zogen Diskussionen über die Gefährdung der bemannten Raumfahrt durch Weltraumschrott nach sich.
Stone verfängt sich mit ihrem Schuh im Fallschirm der Sojus und hält Kowalski an einem Gurt fest. Der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson kritisiert an der Szene, dass Kowalski nach dem Lösen des Gurts von der Sojus wegtreibt. Es bedürfe nur eines kleinen Rucks, um Kowalski in Richtung der Sojus zu ziehen. Der NASA-Ausbilder Robert Frost erklärt, Kowalski treibe weg, weil seine Bewegung noch nicht gestoppt sei. Kowalski löse den Gurt in der Annahme, die Fallschirmleinen können nicht genügend kinetische Energie aufnehmen, um beide Personen abzubremsen.
Stones Tränen fliegen aus ihrem Gesicht. Ohne ausreichende Beschleunigung würden die Tränen auf ihrem Gesicht aufgrund der Oberflächenspannung kleben bleiben.
Die sphärische Bewegung von Flüssigkeitstropfen in ihrem Mikrogravitationsbereich wird realistisch dargestellt.
Im Film hat die Astronautin nach der Landung in einem See massive Schwierigkeiten, die Kapsel zu verlassen. Das ist unrealistisch: Raumschiffe sind eben gerade so konstruiert, dass sie bei einer Landung im Wasser unproblematisch verlassen werden können.
Die Raumfähre im Film trägt den Namen "Explorer". Ein echtes Space Shuttle mit diesem Namen wurde nie im All verwendet. Unter dem Namen "Explorer" wurde lediglich ein Shuttle-Nachbau hergestellt, dieses reine Ausstellungsstück wurde inzwischen in "Independence" umbenannt.
Stone erwähnt, dass sie nur sechs Monate Ausbildung vor dem Flug hatte und wegen ihrer besonderen Ausbildung ausgewählt wurde. Solche Personen werden als "payload specialist" Nutzlast-Spezialist und nicht als "mission specialist" bezeichnet. Sie würden nicht trainiert werden, einen Weltraumspaziergang zu machen oder ein Raumschiff zu landen.
Die letzte reale Mission war STS-135 im Jahr 2011, im Film ist es STS-157, das Shuttle-Programm wurde im Film also nicht eingestellt.
Bei einer notwendigen Evakuierung der ISS bleibt kein Raumschiff an der Station zurück. Es sind stets nur so viele Sojus-Raumschiffe mit Raumfahrer-Plätzen angedockt, dass gerade die Stationsmannschaft damit evakuiert werden kann derzeit 2 Sojus-Raumschiffe für jeweils 3 Raumfahrer.
Im Film wird die Steuerung einer MMU mit schnelleren Richtungswechseln und höheren Geschwindigkeiten dargestellt, als es in der Realität unter Berücksichtigung der Massenträgheit und des verwendeten Vorschubs möglich ist. Es ist äußerst schwierig, eine MMU zu steuern und gezielte Anflüge sind langwierig. Im Film dagegen kreist Kowalski zügig und scheinbar spielend leicht zwischen den Außenelementen von Space Shuttle und Satelliten umher.
Verschiedene Quellen berichten, dass Astronauten auf Weltraumspaziergängen Erwachsenenwindeln oder eine Form von flüssigkeitsgekühltem Körperanzug tragen. Im Film trägt Sandra Bullock nur normale, hautenge Unterwäsche.
Die Trümmer rasen mit einer Geschwindigkeit von etwa 8 Kilometern pro Sekunde sichtbar auf die Astronauten zu. Diese Bruchstücke wären aber mit bloßem Auge nicht zu erkennen, da sie einfach zu schnell sind. Eine Gewehrkugel erreicht nur ein Siebtel dieser Geschwindigkeit und ist mit dem menschlichen Auge nicht zu erfassen.
Für die Idee der Kollision mit Weltraumschrott folgte Cuarón der Theorie des Kessler-Syndroms, einem von dem NASA-Berater Donald J. Kessler entworfenen Modell, nach dem eine Potenzierung des Weltraumschrotts die bemannte Raumfahrt im erdnahen Orbit für Jahrzehnte unmöglich machen wird. Diese Kettenreaktion wird nicht – wie im Film – ausgelöst durch die Havarie eines Satelliten, sondern läuft bereits jetzt sehr langsam ab.

9. Trivia
Nachdem die Indian Space Research Organisation ISRO am 30. Juni 2014 erfolgreich die PSLV-CA C23 gestartet hat, äußerte sich Premierminister Narendra Modi über die Kosten der Mars Orbiter Mission im Verhältnis zu Gravity: Diese Raumfahrt-Mission zum Mars sei günstiger als der Film.
Für die Simulation von Schwerelosigkeit, die meiste Zeit dieses Films vorkommt, wurden die Schauspieler an Seilen den ganzen Drehtag allein in einem blickdichten Raum aufgehängt, in dem sie nur über Monitore beobachtet werden konnten und auch die Drehpausen verbringen mussten.
Astronaut Matt Kowalski hört mehrmals im Film den Country-Song Angels are hard to find von Hank Williams Jr. Der Songtext verrät einen emotionalen Subtext der Musik: Im Song besingt Williams eine verlorene Liebe und bittet Gott darum, bei der Suche nach einer neuen behilflich zu sein. Das kann als Prophezeiung gedeutet werden, denn es wird sich herausstellen, dass Dr. Stone in der Stille des Weltalls mit den Erinnerungen an den Verlust ihrer Tochter konfrontiert ist. Nicht zufällig bricht die Musik auf ihre Bitte hin bei der Textzeile "It’s my fault I lost the first one you sent to me" ab.

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